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Gesinnung - Widukind-Stiftung

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Entfaltung erhebender Kreativität in gönnender Gemeinschaft
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widukind-stiftung
non-profit-organisation





Die Widukind-Stiftung bildet als gönnende Gemeinschaft
Begegnungsstätten, wo Kreativität gepflegt wird,
die Wohlempfinden, Frieden und Freude vermittelt -
zum Schutz und zur Förderung natürlicher Entfaltung.








Alle hier verwendeten Naturbilder sind, wenn nicht anders bezeichnet, von Matthias Krispien. Danke, Matthias.




Einzigartig – so wie du

Schau dich mal in der Natur um: Kein Blatt sieht aus wie das andere.
Alles ist einmalig und besonders. Und du gehörst dazu.

Du besitzt eine unverwechselbare Art zu geben, zu nehmen und dich mitzuteilen.

Niemand in der ganzen Welt hat deine Stimme, deinen Blick, dein Lachen, deine Träume.

Du bist ein einmaliger, wertvoller Mosaik-Stein im großen Bild des Lebens.







Mitteilen

Manchmal spüren wir tief im Bauch oder Herzen, dass etwas raus will;
eine Idee, ein Lied, ein schöner Gedanke - oder einfach ein ehrliches Lächeln.
Dann meldet sich eine leise Stimme, die genau weiß, was "ihr Ding" ist
und die Welt mitgestalten möchte.

Wenn wir das mit anderen teilen, wird es hell wie ein kleiner Stern,
der zu leuchten beginnt - und ansteckt.








Talent

In vielen Menschen schlummern Talente und Kräfte -
nicht weil sie fehlen, sondern weil sie unter Schichten von Gewohnheiten warten.






Erinnerung

Wir wollen diese angelegten Begabungen "ent-wickeln".
Das bedeutet: Das bereits vorhandene Echte freilegen
und ihm frische Luft, Licht, Wasser und Zeit geben.

Auch Du darfst entdecken, erinnern, was in dir steckt -
sein, wie du bist, Schichten ablegen,
Ballast abschütteln, aufstehen,
frei tanzen.






Entfaltung

Die Widukind-Stiftung sieht sich als begleitende Hebamme:
Sie bildet und öffnet Räume, in denen Menschen ihre Essenz zur Welt bringen können.

Orte von geborgener Atmosphäre, in denen Kinder staunen dürfen,
Erwachsene zur Ruhe kommen, Ideen aufblühen, und das,
was uns ganz zu eigen ist, sich entfaltet und zeigt.

Sie ist eine Raumhalterin für Selbstwerdung
und Hüterin der guten Bedingungen.

Durch Ent-wicklung,
wenn die Hüllen fallen,
folgt auf ganz natürliche Weise:
Selbsterkenntnis, Beweglichkeit, Kontakt zur Mitwelt.






Kraftquelle

Eine wesentliche Kraftquelle für harmonische Entfaltung
ist erhebende Kreativität: Menschliche Ausdrucksformen,
Beiträge, Aufführungen, die auf leicht verständliche Weise
Freude, Erkenntnis und Berührung schenken.

Deshalb rufen wir Menschen, die durch ihr Talent
Wohlbefinden, Naturbewusstsein und Frieden stärken.





Mit ihnen wollen wir gemeinsam im Fluss des Lebens baden und alle nass spritzen.



Brückenbau

Erhebende Musik, Worte, Gestaltung, Bewegung
bauen friedlich Brücken zwischen Lebenswelten.

Bei Generationentreffen in Workshops, Musikabenden, Lesungen,
gemeinsamer Gartenarbeit, Tanz, Theater, Lerngruppen und verbindenden Spielen -
jeder bringt etwas ein, alle können voneinander lernen.

Reife begegnet Schwung, Erfahrung trifft auf Idee, Wunsch findet Verständnis.







Kreislauf

Kreativität entfaltet, verzweigt, blüht und wird von Schönem, Erhebendem bestäubt.
Nahrhafte Früchte folgen. Der Kreislauf regeneriert. Die Basis genest.

Lebensfreude und Gesundheit sind Zwillinge.






Saat

Bewegende Erleb- und Ergebnisse werden in Bild, Ton und Schrift zur Verfügung gestellt -
wie das Sammeln und Weitergeben von Saatgut zum Einpflanzen in den Alltag.

Entfaltung - ein Teil im natürlichen Lebensrhythmus.







Goldener Faden

In unseren Räumen ist Vielfalt ein Schatz:
Unterschiedliche Stimmen und Farben machen die Welt lebendig und bunt.
Jede Stimme zählt - und jedes Ohr ebenso.

Wir laden unser Publikum ein zu einer Haltung, die auf das Wesentliche achtet -
wie ein Funker, der im Rauschen das Signal, die entscheidende Botschaft hört.

Danke allen, die den Mut haben, etwas Persönliches zu teilen.
Wer sein Innerstes zeigt, schenkt Vertrauen.

Wir folgen dem goldenen Faden der Darbietung
und erleben, wie jede Gabe in ihrer Natürlichkeit wirkt.






Kreativität - frisches Wasser

So wörtlich wie "Ent-wickeln", nehmen wir auch das Wort "Schöpfen".
Wir trinken aus der unerschöpflichen Quelle und reichen den Becher weiter.

Kreativität ist freudiges, spielerisches Entdecken von Geschenken und Möglichkeiten.
Das große Erschaffen bleibt bei der Natur selbst.
Wir dürfen mitspielen, teilen und gemeinsam staunen.







Miteinander tut gut

Wir dürfen auch unsere eigenen Vorstellungen über Andere ganz abwickeln und loslassen.
Dann sind wir in Begegnungen selbst der geborgenen Raum - ein offenes, sonniges Feld.






Angenommen

Wo die Stimmung gut ist, wo man lachen darf und niemand schief schaut,
kann man ganz einfach man selbst sein.
Da leuchten das Unvergleichbare jedes Einzelnen
und die Bedeutung des Miteinanders zusammen doppelt so schön.

Gemeinsam entsteht etwas, das keiner allein hätte schaffen können -
und nun gehört es allen, für immer.

Mitschwingen verbindet - mit anderen, mit sich selbst mit dem Leben.


Wenn die Richtung stimmt, . . .





. . . ist Mitlaufen pure Lebensweisheit.



Wachsen darf leicht sein

Menschen, ob alt oder jung gedeihen am besten, wo ihnen ihr Erfolg und ihr Glück gegönnt werden.

Wenn ihr Strahlen geschätzt wird, können sie ihre Fähigkeiten spielend erreichen,
und werden im Tanz des Lebens von Zuschauenden zu Mitgestaltenden.

Entfaltung ist keine Methode, kein Mach-Akt, sondern eine Haltung:
Das Leben als kostbar empfinden, Gutes wahrnehmen und ihm dankbar Raum geben.





Geduld

Jedes Leben hat seinen eigenen Rhythmus.
Entfaltung braucht Zeit, Geduld und Güte.

Wissen hilft - aber die Vollkommenheit liegt bereits im natürlichen Wachstum.

Der Plan steckt in der Nuss. Der erste Trieb zeigt, was alles möglich ist,
wenn die Bedingungen stimmen.






Fehler - das gehört dazu

Wenn man Neues lernt, läuft nicht immer alles glatt.
Stolpern heißt, dass man sich bewegt.
Fehler sind nicht das Problem.

Nachsicht und Humor halten den Boden locker in dem Neues leicht wurzelt, und wir weich landen.
Das wichtige ist: Du bist da. Mit deinem Herzen, deinen Geschichten, deinen Gaben.

Lach mit, freu dich am Werden - das genügt.
In Ruhe und Echtheit ist alles gut,
und gut ist gut genug.






Humor

Wir nehmen alles sehr ernst - vor allem die Förderung des Humors.

Lasst uns, vom Ernst überrascht, vor Freude weinend, über alte Sorgen lachen.







Entscheidungen mit dem Herzen

Bei der sensiblen Frage, welche Ideen und Projekte, welche Menschen wir unterstützen,
schauen wir nicht, ob jemand alles richtig gemacht hat,
sondern ob es richtig was mit uns macht.






Wird es in uns dabei dunkel oder hell,
fühlen wir uns schwer oder leicht,
macht es eng oder weit?
Wo berührt es uns?
Welche Richtung zeigt es?





Unsere Zeit, Raum und Mittel sind begrenzt -
das Herz findet gute Entscheidungen und Wege.



Ein prägender Moment

Unser Stiftungsgründer Christoph Michael Pesch erlebte während eines Gitarrenfestivals,
wie junge Menschen eine Woche lang zeitgenössische Musik um die Wette spielten.
Viele spielten super schnell und schwierig - aber vieles klang leer.
Das ländliche Publikum bemühte sich, interessiert zu wirken.






Am Ende des letzten Tages diskutierte die erschöpfte Jury die Preisvergabe.
Der älteste Juror schwieg lange - dann sagte er leise in gebrochenem Deutsch:

"Ich weiß nicht... wollen wir dahin?"

"Was?"

"Ich meine... diese Musik... wir lassen das unsere Schüler täglich stundenlang üben.
Ich weiß nicht. Ich will da nicht hin."

Diese wenigen Worte füllten den Raum mit der ganzen Würde des Einfachen und Echten.






Vor Radios und Fernsehern und in Konzertsälen sitzen Menschen, die Ruhe, Wärme, Freude suchen.
Und jeder, der mit Herz spielt, malt oder tanzt, kann das schenken - mit den einfachsten Mitteln.

Oft sind es die leisen Gesten, die ein verletztes Herz erreichen. Wer so ein Herz öffnet, ist ein Gewinner.






Darum: Wen erreichen wir? Wen berühren wir wirklich?

Wir wollen Bühnen bilden, auf denen Menschen echt sein dürfen
und ein Publikum, das sich berühren lässt.
Wir möchten fördern, was das Leben fördert.
Wir fördern das Gute.




Foto: Katja Urwank


Unser Herzstück

So mündet schließlich alles zur lebendigen Umsetzung in unser Pilotprojekt.
Neben unserer Online-Plattform und laufenden Aktivitäten,
wie neue Musikaufnahmen und der Planung unseres Konzertes im Juli,
liegt unser Fokus auf dem Länder-verbindenden Herzstück unserer Initiative:

„Die Begegnung“

Eine Begegnungsstätte und Forum für alle,
die Schönes empfangen, geben und miteinander teilen wollen.






Auf Posten

Die Begegnung ist derzeit noch ein einfaches Stück Land an der österreichisch-ungarischen Grenze, in Szakony.
Ein Teil davon war früher ein Campingplatz, der Rest wird von einem Bauern bestellt - bis es los geht.
In einigen kleinen Häusern auf unserem Grundstück wohnen bereits ein paar Stiftungsgefährten.
Manchmal, bei Sonnenauf- oder -untergang sieht man sie auf dem Feld stehen - bereit für den Start.
18 000 Quadratmeter warten darauf, zu einem Garten für menschliches Blühen zu werden.
Wir alle wissen: Aus einem einzigen Samen kann ein ganzer Wald entstehen.







Ein festlicher Tag

Wer heute dort steht, kann schon gut erahnen, was vorläufig noch als Plan und Modell existiert.
Doch hier wächst auch bereits etwas, was man nicht planen kann -
gemeinsames Staunen, Vertrauen und wachsende innere Klarheit.

Unser Sommerfest gab uns bereits einen Vorgeschmack: Ein Fest des Erlebens.
Ein Gefährte übte mit uns einen choreografierten Begrüßungstanz ein,
wir sangen und musizierten gemeinsam Lieder,
hörten in einem Bildvortrag vom inneren Leuchten einer Malerin
und entdeckten in einfachen Fingerspielen unser kindliches Staunen neu.
Beim Nachtmal am Lagerfeuer klang dann ein Tag voller Spontaneität und Besinnlichkeit aus.







Gute Aussichten

Unter unseren Gästen waren auch die Bürgermeisterin - Nachbarin und Reittherapeutin -
sowie die Notarin der Region. Ihre Freude und Optimismus eröffneten Perspektiven
auf weitere Unterstützung und Zusammenarbeit.

Entsprechenden Schritte laufen bereits: Wir schreiben
Förder-Anträge an ungarische, europäische und internationale Finanzierungspartner,
und durch fortlaufende Konkretisierung der Bauplanung für "die Begegnung"
können wir bald mit belastbaren Kostenschätzungen arbeiten.






Ein kleiner Rundgang

Woraus besteht die Begegnung im Einzelnen?
Geplant ist ein zwölfeckig ovaler Holzgebäude-Komplex mit begrünten Dächern in verschiedenen Ebenen.
Darin verschieden Räume der Aufmerksamkeit, Anregung und Stille. Hier kann man ausstellen,
vorführen und finden, werkeln und üben, begreifen und loslassen im kindlichen Spiel.

Ansprechende Mehrzweckräume mit großen Fenstern und Türen hinaus in einen Park,
der zum Durchatmen einlädt - eine Oase mit Kräutern, Blumen und Bäumen.

Eine kleine Freilichtbühne und ein Teich mit einer Holzbrücke darüber gehören natürlich auch dazu.
Über diese Brücke gelangt man vom Parkplatz zum Vorplatz mit der großen Glasfront.

Dahinter lädt ein helles Foyer mit Bistro, als Schwelle zwischen draußen und drinnen,
gemütlich zum Kennenlernen ein.
Im Sommer gibt's unter Sonnenschirmen selbstgemachtes Eis -
denn mit allen Sinnen ist sinnvoll.

Im Foyer befindet sich auch die Gedenkstätte für unseren lieben Widukind.
Seine Urne und ein Bild werden dort liebevoll in eine Wandnische eingebettet.

Daneben öffnen sich die großen Eingangstüren zur Widukind-Halle, dem Zentrum der Begegnung.
Ein Fest- und Konzertsaal für 270 Personen, erweiterbar durch zwei Balkone mit je 50 Plätzen.
Die Bühne bietet Platz für Orchester, Theater, Ballett.
Die gesamte Halle dient als akustisch feines Tonstudio.

Über die Gestaltung ist noch nicht entschieden. Wir wissen aber:
Edle Geschenke sollen, außer in gönnender Gemeinschaft, auch in würdiger Umgebung geteilt werden.

Wie würdest du dir die Widukind-Halle wünschen?

Geplant sind auch Gästehäuser mit Selbstversorgung, damit Menschen, die hier mitwirken
oder zur Ruhe kommen wollen, einfach mal ein paar Tage bleiben können.

Auf dem alten Campingplatz bleibt natürlich immer das Angebot
für Wohnwagen, Tinyhouse, Jurte oder Zelt.

Gerne sammeln wir schon Interessenten für eine tatkräftige Mithilfe am großen Werk.
Was uns wichtig ist:

Ehrlicher Umgang - klar sagen, was man kann und was man braucht.
Zuverlässigkeit - Wort ist Wort. Änderungen früh transparent machen.
Jeder zählt - jede helfende Hand, jedes Talent, jede Idee.
Geduld und Ausdauer - gute Dinge brauchen Zeit.
Gemeinsam anpacken - keiner baut ein Haus allein.






Vision

Wenn man die Augen schließt, sieht man schon,
wie unsere Hände sich regen und reichen zum Schaffen und Tanzen.
Träume und Ideen entstehen, Lebenswege vernetzten sich.
Ein Ort wächst, an dem weitere Visionen lebendig werden.

Dann heißt es: etwas auf die Bühne bringen, oder anderen dabei helfen.
Und alles mit erhebender Freude und Respekt gegenüber der Mitwelt.

Die Vorfreude ist groß,
aber manchmal kommen Momente der Ungeduld,
Erinnerungen an Widukind - doch gute Freunde erinnern:

"Denke daran, was es bedeutet, wenn es gelingt!"

So haben wir begonnen, und so werden wir weitermachen,
in Widukinds Sinne - mit jedem Wort,
jeder Form, jeder Farbe, jedem Handgriff,
jedem Klang und jeder Begegnung.



Gutes fördern. Freude schenken. Gemeinsam Einzigartigkeit feiern.










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