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Häufige Fragen - Widukind-Stiftung

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"Die Kreativität gönnender Begegnung"
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Häufige Fragen




Was ist die Widukind-Stiftung?

Die Stiftung versteht sich als Forum und Ort gemeinsamer Erfahrung.
Sie fördert die Freude an gegenseitiger Ermöglichung
und der Entfaltung dessen,
was bereits da ist.

Sie organisiert dazu Begegnungswochen und Aufführungen
und entwickelt in Szakony Ungarn eine Begegnungsstätte
mit Veranstaltungshaus,
Werkstätten,
Park,
Freilichtbühne,
leichter Gastronomie
und einfachen Unterbringungen.



Wer kann teilnehmen?

Menschen aus der ganzen Welt unterschiedlicher Milieus, Berufe,
Altersgruppen und Ausdrucksformen –
alle, die unsere Haltung kennenlernen möchten,
sind herzlich eingeladen, Kontakt mit uns aufzunehmen.



Was bedeutet "Freude an Ermöglichung"?

Nicht alles selbst hervorbringen zu wollen,
sondern Bedingungen zu schaffen,
unter denen Ideen,
Begegnungen
und Menschen
sich entfalten können
und zeigen mögen.



Ist die Stiftung eine Künstlergruppe?

Nein.
Musik, Theater, Tanz, Gestaltung
haben hier einen Platz –
aber ebenso Gespräche,
gemeinsames Arbeiten,
Stille
und tägliches Miteinander.



Wie finanziert sich die Stiftung, und wer verdient an ihr?

Die Stiftung wird von Spenden, Konzerteinnahmen
und dem Erlös des Verlags getragen.

Es existieren keine Mitgliedsbeiträge.

Alle Einnahmen werden für den weiteren Aufbau
und die Aktivitäten der Stiftung verwendet.

Es finden keine Privatentnahmen statt.



Was bedeutet "Erhebend"?

Nicht etwas grundsätzlich Höheres oder Besseres.
Sondern das, was einen gemeinsamen Raum
tragender,
klarer
oder weiter werden lässt.



Warum heißt die Stiftung "Widukind"?

Widukind Pesch war der eigentliche Leiter und verstarb mit 20 Jahren.

Seine Gastfreundschaft
und sein offenes Verhältnis
zu Menschen
und zum Wesentlichen
fühlten sich
natürlich
und vertraut an.

Der Name erinnert uns an diese Haltung.



Ist die Stiftung spirituell?
Muss man etwas glauben, um mitzumachen?

Menschen verstehen seit jeher ihre Erfahrungen
und das für sie Wesentliche im Leben
auf unterschiedliche Weise.

Die Stiftung entscheidet nicht zwischen diesen Deutungen.
Sie fragt weder danach, wie jemand das Wesentliche benennt,
noch bevorzugt sie eine Weltanschauung oder eine bestimmte Deutung.

Sie möchte einen Beitrag zum menschlichen Miteinander
und natürlicher Entfaltung leisten.

Darum hält sie Bedingungen offen,
unter denen Erfahrungen entstehen können,
die Menschen als
klärend,
tragend,
weitend,
umfassend verbindend
oder wesentlich
persönlich erleben.

Dadurch können in unseren Begegnungen und Aufführungen
Werke und Beiträge unterschiedlicher Herkunft
nebeneinander stehen.

Nicht, weil alles dasselbe wäre
oder Unterschiede verschwimmen müssten.
Sondern weil die Verschiedenheit
ihren trennenden Charakter verliert.

Die Stiftung widmet ihre Aufmerksamkeit
dem menschlichen Miteinander
und dem Raum,
der zwischen Menschen entstehen kann,
wenn sie einander
mit Wahrnehmung,
Wertschätzung
und der Freude daran begegnen,
einander Entfaltung zu ermöglichen.




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